Case Study / In Entwicklung
AI Logistics OS
Wie lässt sich komplexe operative Arbeit von einer Sammlung manueller Einzelschritte zu einem intelligenten, nachvollziehbaren Workflow entwickeln?
- Typ
- Eigenes Softwareprojekt
- Status
- Status: In Entwicklung
- Rolle
- Produktstrategie · Architektur · Entwicklung
- Fokus
- Agentic Engineering · Geschäftsprozessautomatisierung
- Stack
-
- React
- Vite
- FastAPI
- PostgreSQL
- OpenAI
- Docker
- MinIO
01 / Kontext
Operative Prozesse bestehen selten aus einem einzigen System.
Mitarbeiter kombinieren Informationen aus E-Mails, Dokumenten und unterschiedlichen Geschäftssystemen.
Entscheidungen hängen dabei häufig vom konkreten Fall, vorhandenen Daten, externen Informationen und Ausnahmen ab.
Klassische Automatisierung funktioniert gut bei vorhersehbaren Abläufen.
Interessant wird es dort, wo strukturierte Daten, unstrukturierte Informationen und Ausnahmen zusammenkommen.
02 / Das Problem
Menschen werden zur Schnittstelle zwischen Systemen.
Menschen übernehmen dabei immer wieder dieselben Vermittlungsaufgaben:
- Informationen verstehen
- Daten übertragen
- Inhalte prüfen
- Entscheidungen vorbereiten
- Systeme synchron halten
- Ausnahmen bearbeiten
Das erzeugt:
- Zeitaufwand
- Systembrüche
- Manuelle Übertragungen
- Fehlerpotenzial
- : E-Mail
- : Mensch
- : Dokument
- : Mensch
- : Geschäftssystem
- : Mensch
- : Externes System
- : Mensch
- : Kunde
03 / Ansatz
Ein Operating System für den Prozess statt eines weiteren isolierten Tools.
AI Logistics OS untersucht, wie strukturierte Geschäftsdaten, Dokumente, Workflows, KI-Modelle und menschliche Entscheidungen in einer gemeinsamen Architektur zusammengeführt werden können.
- : Eingang
- : Workflow
-
- Bedingung: Ausnahme : Mensch
- Bedingung: Routine : Automatisierung
- Bedingung: Ausnahme
- : Systeme
04 / Architektur
Frontend, Prozesslogik und KI als getrennte Schichten.
Die Architektur trennt Oberfläche, API, Geschäftslogik, Dokumentenverarbeitung und KI in eigene Schichten. Jede Schicht hat eine klar abgegrenzte Aufgabe.
Das Frontend entsteht mit React und Vite, das Backend mit FastAPI. PostgreSQL speichert strukturierte Daten, MinIO dient als Objektspeicher.
Aktuell ist OpenAI als KI-Provider integriert. Die Provider-Abstraktion in der KI-Schicht soll Modelle austauschbar halten – weitere Provider sind derzeit nicht angebunden.
- : React + Vite Anwendungsoberfläche und operative Workflows
- : FastAPI Backend- und API-Schicht
- : Domain-Logik Geschäftslogik und Workflow-Regeln
- : Dokumentenverarbeitung Verarbeitung und Speicherfunktionen
- : KI-Service Provider-Abstraktion und KI-gestützte Verarbeitung
- : PostgreSQL / MinIO Strukturierte Daten und Objektspeicher
- : OpenAI Aktuell integrierter KI-Provider
05 / Agentic Engineering
KI innerhalb kontrollierter Workflows.
Das Ziel ist nicht maximale Autonomie.
Das Ziel ist eine sinnvolle Aufteilung zwischen deterministischer Geschäftslogik, KI-Unterstützung und menschlicher Entscheidung.
Automatisiere die Routine. Eskaliere die Ausnahme.
- : Eingabe
- : KI versteht
- : Geschäftsregeln
- : Sicherheit der Bewertung
-
- Bedingung: Hoch : Automatisieren
- Bedingung: Mittel : Prüfen
- Bedingung: Niedrig : Eskalieren
- Bedingung: Hoch
06 / Aktueller Stand
Modular entwickeln statt alles gleichzeitig bauen.
AI Logistics OS wird in abgegrenzten Modulen entwickelt. So bleibt jeder Bereich für sich überprüfbar – und der Stand lässt sich ehrlich benennen.
- Status: Umgesetzt
Technisches Fundament
- Status: Umgesetzt
Domänenmodell für Sendungen
- Status: Umgesetzt
Dokumentenverarbeitung
Umgesetzt und in Weiterentwicklung.
- Status: Umgesetzt
OpenAI-Provider
- Status: In Entwicklung
Frontend mit React + Vite
- Status: In Entwicklung
Agentische Workflows
- Status: Geplant
Operative Integrationen
Stand: September 2026
07 / Engineering
AI-unterstützte Entwicklung mit Engineering Guardrails.
KI-gestützte Coding-Tools beschleunigen Recherche, Implementierung und Iteration.
Architektur, Geschäftslogik, Tests und technische Entscheidungen müssen trotzdem verständlich und überprüfbar bleiben.
Leitplanken
- Kleine, nachvollziehbare Schritte
- Klare Architekturgrenzen
- Tests vor Vertrauen
- Änderungen reviewbar halten
- Technische Entscheidungen dokumentieren
- : Planen
- : Implementieren
- : Testen
- : Prüfen
- : Commit
- : Iterieren
08 / Learnings
Welche Fragen das Projekt untersucht.
Diese Fragen sind aktive Engineering-Themen des Projekts – nicht abschließend beantwortet.
- Wie lassen sich deterministische Geschäftsregeln mit LLMs verbinden?
- Wann braucht ein Prozess einen Agenten – und wann reicht Automatisierung?
- Wie bleiben AI Provider austauschbar?
- Wie werden Unsicherheit und Ausnahmen behandelt?
- Wo sollte ein Mensch bewusst im Prozess bleiben?
- Wie lassen sich KI-gestützte Workflows zuverlässig testen?
09 / Nächste Schritte
Vom technischen Fundament zum agentischen Operations-System.
AI Logistics OS entwickelt sich schrittweise von einer technischen Plattform zu einem System, das Daten, Dokumente, Workflows, Benutzeroberfläche, Integrationen und KI-gestützte Assistenzfunktionen zusammenführt.
Case Study wird mit der Weiterentwicklung aktualisiert
Sie haben einen ähnlich komplexen Prozess?
Wenn Mitarbeiter Informationen aus Dokumenten, E-Mails und mehreren Systemen zusammenführen müssen, lohnt sich ein genauer Blick auf die Prozessarchitektur.